Violette AOC 2021

Clau de Nell , Loire
Loire 2021
0,75 L
  • Herkunftsland Frankreich
  • Farbe rot
  • Alkoholgehalt 13.0 %
  • Rebsorte Cabernet Franc | Cabernet Sauvignon
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Im Jahr 2006 lernten Anne Claude und ihr Mann Christian die Besitzer des Weinguts Clau de Nell kennen. Die Domäne in Ambillou-Château an der Loire besaß ein großes Potential mit Böden aus Ton, Feuerstein und Tuffstein und prachtvollen, alten Rebstöcken mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren, einige sogar über hundert Jahre. Die acht Hektar der Domaine waren damals mit Cabernet Franc, Grolleau und Cabernet Sauvignon bestockt. Die Domaine wurde 2008 von Leflaives gekauft und die Rebflächen sukzessive erweitert. Kellermeister Sylvain Potin bewirtschaftet den Betrieb nach biodynamischen Richtlinien. Alle drei Kinder Anne-Claude Leflaives arbeiten auf der Domaine.

 

Der Violette ist eine Cuvée aus 66,66% Cabernet Franc und 33,33% Cabernet Sauvignon. Gewachsen auf schluffig-tonigem Terroir, bestehend aus Kieselsteinen

und rotem Feuerstein auf Tuffstein sind die Cabernet franc-Reben durchschnittlich 45 bis 55 Jahre, die Cabernet Sauvignon-Reben rund 70 Jahre alt.

Die Weingärten werden nach dem Mondkalender mit biodynamischen Präparaten behandelt, der Ertrag beträgt beim Cab Franc ca. 45hl/ha, beim Cab Sauvignon gut 35hl/ha. Handlese, entrappt und nach 30-tägiger Mazerationszeit mit sanftem Untertauchen des Tresterhutes schonend pneumatisch gepresst wird der Most anschließend zu spontan in 228 Liter Burgunder-Fässern vergoren und für 12 Monate ausgebaut, bevor er zusammen gelegt und an einem Fruchttag gefüllt wird.

 

Farbe:

Dunkles Rubinrot mit violetten Reflexen.

 

Nase:

Der 2021 Violette von Clau de Nell ist ein Chamäleon und duftet stilecht nach Violettes, Veilchen und weiteren Blüten in der Kopfnote, unterlegt von satter dunkler Frucht nach Brombeeren, Maulbeeren und schwarzen Kirschen, dazu kommt etwas Stockrose und Hagebutte. Die archetypischen Gewürznoten nach Rosenpaprika und Pimentos de Padron, schwarzem Pfeffer, etwas Nelke und Piment finden sich ebenso wie etwas Kardamom und dunkler Tabak. Keine Angst vor großen Gläsern oder der Karaffe!

 

Mund:

Der vielleicht kraftvollste Rotwein der Domaine Clau de Nell zeigt sich ebenfalls stilsicher mit transparenter Frische und flirrender Aromatik. Der Gerbstoff ist hier wahrscheinlich am ausgeprägtesten, fügt sich aber dennoch in die luftig gestrickte Struktur des Weines mit seiner ätherischen Frucht und und den balsamischen Gewürznoten. Der Gaumen hält, was die Nase verspricht und liefert darüber hinaus, und zwar was das Zeug hält. Muskulös ohne breites Kreuz ist er mehr Iggy Pop als Bruce Springsteen. Tres charmant!

  • Rotkohl-Salat mit Orangen Dressing und Croutons
    (Gemüse & Vegetarisch)
  • Heiss geräucherte Holzmakrele auf Rote Bete Carpaccio mit Holzkohle-Öl und Rauch-Essig
    (Fisch)
  • Wachtel mit rotem Mangold und Kartoffeln untereinander
    (Geflügel)

Herstellerangaben

Clau De Nell, Rue de Noyers, 49700 Ambillou-Château / France

33,00 €
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Violette AOC
33,00 €

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Clau de Nell

Clau de Nell

Die Geschichte des Weinguts Clau de Nell beginnt wie die so vieler ambitionierter, jedoch wirtschaftlich nicht besonders gut aufgestellter Projekte echter Wein-Enthusiasten. Claude (Clau) und Nelly (Nell) Pichard hießen die beiden, die sich Anfang der 2000er in der Nähe von Aniou-Château niederließen, um biodynamischen Weinbau zu betreiben. Der Ort, um den herum es damals kaum weitere Weinberge gab, liegt auf dem Weg von Angers nach Saumur, wenn man die Route über die D 761 nimmt. Schon 2005, nach einigen schwierigen Jahren, gingen die beiden in Konkurs. Doch bereits mit den ersten Weinen hatten sie Aufmerksamkeit erregt – vor allem bei der im Burgund ansässigen Winzerin Anne-Claude Leflaive und ihrem Mann Christian Jacques. Kurzerhand gründeten diese zusammen mit einem weiteren Ehepaar, den bekannten Bodenforschern Claude und Lydia Bourguignon, 2006 die Gesellschaft CLAC, die den beiden Winzern zur Seite sprang. Da das Weingut jedoch auch dadurch nicht in ruhigeres Fahrwasser gelangte, übernahm Anne-Claude Leflaive 2008 das Weingut komplett, und sie und Claude Pichard erzeugten noch zwei gemeinsame Jahrgänge, bevor Claude und Nelly Pichard die Loire verließen. Sie hatten auf diesem besonderen Terroir mit Lehm, Feuerstein und Tuffstein sowie Rebstöcken mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren, darunter einige hundertjährige, einige großartige Weine erzeugt. Acht Hektar Cabernet Franc, Grolleau und Cabernet Sauvignon umfasste das Weingut damals. Bei Clau de Nell entsteht heute reinsortiger Chenin blanc, Grolleau und Cabernet Franc sowie die Cuvée Violette aus 2/3 Cabernet Franc und 1/3 Cabernet Sauvignon. Die Weine werden in gebrauchten burgundischen Pièces von 228 Litern ausgebaut.
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