Grolleau IGP 2020

Clau de Nell , Loire
Loire 2020
0,75 L
  • Herkunftsland Frankreich
  • Farbe rot
  • Alkoholgehalt 13.0 %
  • Rebsorte Grolleau
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Info zum Wein:

Grolleau ist eine autochthone Loire-Rebsorte, die meist in restsüßem Rosé d’Anjou Verwendung findet. Reinartig wurde die Sorte so gut wie nie ausgebaut, bevor Claude und Nelly, die Gründer der Domaine Clau de Nell, es machten und zeigten, dass daraus ein so urwüchsiger, wie eleganter und alterungswürdiger Wein von großem Charakter entstehen kann. Die Rebstöcke dieses Grolleau sind zwischen 60 und 90 Jahre alt, es wurden aber in den letzten Jahren noch weitere gepflanzt. Sie stehen in lehmig schluffigem Boden auf Sandstein sowie in rotem Feuerstein auf Tuffeau.

 

Information zum Ausbau:

Der Ertrag liegt bei gerade einmal 25 hl/ha. Die Trauben wurden von Hand in 12-Kilo-Kisten gelesen. Sie wurden entrappt und über 30 Tage hinweg mit nur seltenem Umpumpen vergoren. Der Ausbau erfolgte dann für 30 % des Weines über zwölf Monate auf der Feinhefe - in burgundischen Pièces von fünf bis sieben Jahren - für weitere 70 % in großen Fudern. Die Cuvée reifte dann noch einmal für ein halbes Jahr im Edelstahl.

 

Farbe:

Intensives Violett Rot

 

Nase:

Ein Potpourri von Beerenfrüchten, wie Brombeeren, schwarze Johannisbeere, Schlehe und Maulbeere strömt aus dem Glas hervor, begleitet von unzähligen Kräuternoten die an Rosmarin, wildem Salbei, Eukalyptus, Holunderholz und auch an gemüsige Noten von roter Bete und Aubergine erinnern. Ein grundehrlicher Tropfen mit kühler Präzision und belebender Frische.

 

Gaumen:

Saftige dunkle Frucht paart sich mit feiner Würze, erneut viele Kräuternoten und einer feinen salzigen Spur sowie einem fleischig wirkenden Nachhall. Das ist der perfekte Wein zu erdigen Gemüsen und zum Schmorbraten. An solchen Weinen trinkt man sich nie satt, ungekünstelte Biodynamie in Reinkultur und ein wunderbarer Essensbegleiter.

Gekühlt bei 16° aus der Karaffe im großen Glas servieren.

  • Rote Bete im Salzteig gegart mit Rucola Salat und schwarzen Walnüssen
    (Gemüse & Vegetarisch)
  • Seeteufel im Speckmantel auf geschmortem Auberginen Gemüse
    (Fisch)
  • Rinderschmorbraten mit grünen Bohnen und Kartoffelgratin
    (Fleisch)

Herstellerangaben

Clau De Nell, Rue de Noyers, 49700 Ambillou-Château / France

33,00 €
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Grolleau IGP
33,00 €

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Clau de Nell

Clau de Nell

Die Geschichte des Weinguts Clau de Nell beginnt wie die so vieler ambitionierter, jedoch wirtschaftlich nicht besonders gut aufgestellter Projekte echter Wein-Enthusiasten. Claude (Clau) und Nelly (Nell) Pichard hießen die beiden, die sich Anfang der 2000er in der Nähe von Aniou-Château niederließen, um biodynamischen Weinbau zu betreiben. Der Ort, um den herum es damals kaum weitere Weinberge gab, liegt auf dem Weg von Angers nach Saumur, wenn man die Route über die D 761 nimmt. Schon 2005, nach einigen schwierigen Jahren, gingen die beiden in Konkurs. Doch bereits mit den ersten Weinen hatten sie Aufmerksamkeit erregt – vor allem bei der im Burgund ansässigen Winzerin Anne-Claude Leflaive und ihrem Mann Christian Jacques. Kurzerhand gründeten diese zusammen mit einem weiteren Ehepaar, den bekannten Bodenforschern Claude und Lydia Bourguignon, 2006 die Gesellschaft CLAC, die den beiden Winzern zur Seite sprang. Da das Weingut jedoch auch dadurch nicht in ruhigeres Fahrwasser gelangte, übernahm Anne-Claude Leflaive 2008 das Weingut komplett, und sie und Claude Pichard erzeugten noch zwei gemeinsame Jahrgänge, bevor Claude und Nelly Pichard die Loire verließen. Sie hatten auf diesem besonderen Terroir mit Lehm, Feuerstein und Tuffstein sowie Rebstöcken mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren, darunter einige hundertjährige, einige großartige Weine erzeugt. Acht Hektar Cabernet Franc, Grolleau und Cabernet Sauvignon umfasste das Weingut damals. Bei Clau de Nell entsteht heute reinsortiger Chenin blanc, Grolleau und Cabernet Franc sowie die Cuvée Violette aus 2/3 Cabernet Franc und 1/3 Cabernet Sauvignon. Die Weine werden in gebrauchten burgundischen Pièces von 228 Litern ausgebaut.
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