Grolleau IGP 2021

Clau de Nell , Loire
Loire 2021
0,75 L
  • Herkunftsland Frankreich
  • Farbe rot
  • Alkoholgehalt 12.0 %
  • Rebsorte Grolleau
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Im Jahr 2006 lernten Anne Claude und ihr Mann Christian die Besitzer des Weinguts Clau de Nell kennen. Die Domäne in Ambillou-Château an der Loire besaß ein großes Potential mit Böden aus Ton, Feuerstein und Tuffstein und prachtvollen, alten Rebstöcken mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren, einige sogar über hundert Jahre. Die acht Hektar der Domaine waren damals mit Cabernet Franc, Grolleau und Cabernet Sauvignon bestockt. Die Domaine wurde 2008 von Leflaives gekauft und die Rebflächen sukzessive erweitert. Kellermeister Sylvain Potin bewirtschaftet den Betrieb nach biodynamischen Richtlinien. Alle drei Kinder Anne-Claude Leflaives arbeiten auf der Domaine.

 

Der Grolleau eine autochthone Sorte der Loire, die erst seit kurzem reinsortig und vor allem trocken ausgebaut wird. Gewachsen auf schluffig-tonigem Terroir, bestehend aus Schotter und Kieselstein und rotem Feuerstein sind die Reben über 100 Jahre alt. Die Rebanlagen werden nach dem Mondkalender mit biodynamischen Präparaten behandelt, der Ertrag beträgt ca. 25hl/ha. Handgelesen, entrappt und nach 30-tägiger Mazerationszeit mit sanftem Untertauchen des Tresterhutes schonend pneumatisch gepresst wird der Most anschließend zu 30% spontan in 228 Liter Burgunder-Fässern und zu 70% in großem Holz vergoren und für 14 Monate ausgebaut, bevor er im Stahl zusammen gelegt und an einem Fruchttag gefüllt wird.

 

Farbe:

Dunkles Rubinrot mit violetten Reflexen und dunklem Kern.

 

Nase:

Der 2021 Grolleau von Clau de Nell ist in der Nase getragen von dunklen Früchten wie Brombeeren, Schwarzkirschen, Maulbeeren und Zwetschgen. Dazu kommen dunkle Gewürze, schwarzer Pfeffer, etwas Nelke und Aromen nach schwarzen Oliven oder Tapenade, ergänzt von Lorbeer, Rosmarin und dunklem Tabakblatt. Dabei zeigt er sich in der Nase fokussiert und klar mit transparenter Frucht und bestechender Leichtfüssigkeit.

 

Mund:

Die Nase spiegelt sich im Antrunk mit einer erquickenden Frische und Lebendigkeit, dass es eine Wonne ist. Alle Attribute stehen so klar und transparent nebeneinander ohne in die Konzentration abzudriften, sondern bewahren ihre lebendige Frische und Seidigkeit. Die reife Säure beschleunigt die extraktreiche Frucht, die feinkörnigen Tannine wie Staub am Gaumen geben die Fließrichtung vor: In. mein. Glas.

  • Geräucherte Rote Bete mit Ziegen-Labneh, Wildkräuter-Salat und Salz-Zitrone
    (Gemüse & Vegetarisch)
  • Kabeljau in Pancetta auf geräuchertem Auberginen-Püree und Olivenöl-Beurre
    (Fisch)
  • Täubchen mit Blutsauce, cremiger Polenta und Cime di Rapa
    (Geflügel)

Herstellerangaben

Clau De Nell, Rue de Noyers, 49700 Ambillou-Château / France

33,00 €
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Grolleau IGP
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Clau de Nell

Clau de Nell

Die Geschichte des Weinguts Clau de Nell beginnt wie die so vieler ambitionierter, jedoch wirtschaftlich nicht besonders gut aufgestellter Projekte echter Wein-Enthusiasten. Claude (Clau) und Nelly (Nell) Pichard hießen die beiden, die sich Anfang der 2000er in der Nähe von Aniou-Château niederließen, um biodynamischen Weinbau zu betreiben. Der Ort, um den herum es damals kaum weitere Weinberge gab, liegt auf dem Weg von Angers nach Saumur, wenn man die Route über die D 761 nimmt. Schon 2005, nach einigen schwierigen Jahren, gingen die beiden in Konkurs. Doch bereits mit den ersten Weinen hatten sie Aufmerksamkeit erregt – vor allem bei der im Burgund ansässigen Winzerin Anne-Claude Leflaive und ihrem Mann Christian Jacques. Kurzerhand gründeten diese zusammen mit einem weiteren Ehepaar, den bekannten Bodenforschern Claude und Lydia Bourguignon, 2006 die Gesellschaft CLAC, die den beiden Winzern zur Seite sprang. Da das Weingut jedoch auch dadurch nicht in ruhigeres Fahrwasser gelangte, übernahm Anne-Claude Leflaive 2008 das Weingut komplett, und sie und Claude Pichard erzeugten noch zwei gemeinsame Jahrgänge, bevor Claude und Nelly Pichard die Loire verließen. Sie hatten auf diesem besonderen Terroir mit Lehm, Feuerstein und Tuffstein sowie Rebstöcken mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahren, darunter einige hundertjährige, einige großartige Weine erzeugt. Acht Hektar Cabernet Franc, Grolleau und Cabernet Sauvignon umfasste das Weingut damals. Bei Clau de Nell entsteht heute reinsortiger Chenin blanc, Grolleau und Cabernet Franc sowie die Cuvée Violette aus 2/3 Cabernet Franc und 1/3 Cabernet Sauvignon. Die Weine werden in gebrauchten burgundischen Pièces von 228 Litern ausgebaut.
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